RAPAPORT DIAMOND REPORT

Jeder KOENIG® Diamant ab 0,50 carat wird auf Basis des aktuellen Reports gehandelt


Fairer Handel mit Diamanten

 

Mit der Ausgabe des Rapaport Diamond Report im Jahr 1978 brachte Martin Rapaport endlich Licht ins Dunkel der undurchsichtigen Diamantenpreise. Martin Rapaport ist ein amerikanischer Unternehmer und gilt als angesehener Fachmann im internationalen Diamantenhandel. Zudem ist Martin Rapaport ein Verfechter des Kimberley-Prozesses, dem Regulierungssystem für den internationalen Handel mit Rohdiamanten, der seit 2003 über staatliche Herkunftszertifikate den Handel mit sogenannten Blutdiamanten unterbinden soll. Rapaport sieht in dem «Fair-Trade- Thema» für die Branche eine Chance zur Differenzierung, welches auch als ein neues Verkaufsargument gilt. Nun bietet sich die Möglichkeit für honorige Juweliere nicht nur den besten Service und die besten Produkte, sondern auch ethisch korrekten Diamantschmuck anbieten zu können. Es gibt zwei verschiedene Rapaport- Preislisten, die wöchentlich veröffentlicht werden. Die eine Liste gilt für die klassischen runden Brillanten, die andere Liste gilt für die Fancy Shapes (Fantasie Schliffe), wozu beispielsweise der Smaragdschliff, der Tropfenschliff, der Herzschliff, der Ovalschliff etc. gehören. Die beiden Listen sind nach Carat (Gewicht) in verschiedene Tabellen aufgeteilt. So gibt es z.B. eine Tabelle für Diamanten von 1.0ct – 1.49ct, eine weitere Tabelle gibt die Preise für Diamanten von 1.50ct – 1.99ct an usw.. Jede Tabelle wiederum ist aufgeteilt in vertikale Spalten für die Farbe (Color) und horizontale Spalten für die Reinheit (Clarity), basierend auf der Standard Terminologie des GIA. Die Preise werden in USD ohne Mehrwertsteuer angegeben. Je nachdem in welchem Land ein Diamant verkauft wird muss die lokale Mehrwertsteuer dementsprechend addiert werden.

 

Falls Sie sich fragen warum es zwei unterschiedliche Preislisten gibt, so ist die Erklärung hierfür denkbar einfach. Je nachdem in welchem Land ein Diamant verkauft wird muss die lokale Mehrwertsteuer dementsprechend addiert werden. Falls Sie sich fragen warum es zwei unterschiedliche Preislisten gibt, so ist die Erklärung hierfür denkbar einfach. Der klassische Brillantschliff steht in der Beliebtheit nach wie vor unangefochten an der Spitze und speziell bei diesem muss man höhere Schleifverluste in Kauf nehmen, vor allen Dingen, wenn man bei der Qualität keine Abstriche machen möchte. Das wird logischerweise auch in den Preislisten berücksichtigt und daher gibt es eine dementsprechende Preisdifferenz. Wenn man beispielsweise zur Veranschaulichung einen 1 carat Diamanten im Prinzess-Schliff in der besten Qualität (D/FL, US$ 13'000.-pro carat) mit einem Diamanten im Brillantschliff gleicher Karatur und Qualität (D/FL, US$ 16`700.-pro carat) vergleicht, so muss man momentan für den Brillanten 3`700.- US$ mehr bezahlen, das entspricht einem Plus von knapp 25%.

 

Im Januar 2016 hat Martin Rapaport zusätzliche Vorgaben herausgegeben, nach denen insbesondere die runden Brillanten in bestimmte Abstufungen A1 (das Beste) -A5, B1-B5, C1-C5 unterteilt werden, je nachdem welche spezifischen Kriterien diese erfüllen. Die Rapaport Preisliste für Brillanten basiert auf «A3» Diamanten, und daher werden im Hause Koenig ausschliesslich A1 – A3 Diamanten verwendet; also für unsere Kunden keine Kompromisse. Wie sie sehen ist dies ein sehr komplexes Thema und man sollte nur gleiches mit gleichem vergleichen.